Viel Frohsinn und Stimmung in Mülhofen

Voller Saal bei der Sitzung der Karnevalsgesellschaft "Ganz denewer" - Erste Orden überreicht

MÜLHOFEN.Der Elferrat der Karnevalsgesellschaft "Ganz denewer" Mülhofen 1950 marschierte frohgelaunt in den vollbesetzten Saal der Gaststätte "Zur Krone" ein. Sitzungspräsident Rolf Trennheuser konnte die Mülhofener Möhnen, an der Spitze die 2. Vorsitzende Monika Brink, den Vorsitzenden des Bendorfer Festausschuss und RKK-Bezirksvorsitzenden, Fredy Löhr und Günther Rausch sowie die Sayner Delegation, angeführt von Rolf Barthel und Kay Hoffmann, willkommen heißen, ebenso wie die Delegation aus Stromberg unter der Leitung von Vizesitzungspräsident Gerhard Specht und natürlich Närrinnen und Narren von Mülhofen.

Vorsitzender Bernd Wollinger und Sitzungspräsident Rolf Trennheuser erhielten die ersten Jahresorden ("Zweitausend und eine Nacht") 2000/2001, die wieder von Jupp Kessler und Dirk Weller stammen.

Mit einem "Schunkler" begann "Kapellmeister" Ralf Wassmann die Show. "Ich komme immer zu spät" war der Titel des ersten Büttenvortrages. Ute Müller glossierte in ihrem Vortrag ein wenig übertrieben, was passiert, wenn man überall zu spät kommt und erntete dafür viel Applaus.

Nach der Begrüßung des noch amtierenden Exprinzenpaares von Mülhofen, Brigitte und Horst Dziwior und des Expräsidenten der KG Mülhofen, Hans-Otto Martini, "traschten" Heike Weller und Iris Keifenheim auf dem Markt. Das bei diesem "Gequatsche" die Zählerei der "hundert Eier" etwas schief lief, war nicht verwunderlich. Dann trat Patrik Stamm als Richter auf. Er brauchte für seine Gerichtsverhandlung fünf Gäste aus dem Publikum: Karin Bernardi, Siggi Judek, Henry Kantz, Jörg Freisberg und Petra Gührke. Sie mussten dem Richter antworten. Bei den Fragen und Antworten bogen sich die Narren im Saal vor Lachen.

Nach einer weiteren Tanzrunde war ein "Reiseleiter" an der Reihe. Sitzungspräsident Trennheuser glossierte eine "Möhnentour", wobei die Mülhofener bei ihm die "Hauptrolle" spielten. Der Alleinunterhalter Ralf Wassmann gab noch bis in die frühen Morgenstunden sein Bestes.